Zum Inhalt

Zur Navigation

Gasthof Stern in Ötz -
Einzigartiger Charme mit persönlicher Note

Genießen Sie das besondere Ambiente eines traditionellen, Tiroler Gasthofs. Liebhaber historischer Gasthöfe lockt der einzigartige Charme und das unvergleichliche Wohnerlebnis. Man entdeckt Gemütlichkeit wohin man blickt und freut sich auf die persönliche Betreuung eines typischen Familienbetriebes.

Im Sommer bieten wir unseren Gästen Übernachtung/Frühstücksbuffet an, im Winter können Sie wählen zwischen Übernachtung/Frühstücksbuffet oder mit Halbpension.
Wir verwöhnen Sie mit Köstlichkeiten der Österreichischen und Tiroler Küche und gehen gerne auch auf Ihre persönlichen Vorlieben ein.

Die Geschichte vom Gasthof Stern - Der Wirt in Ötz

Das Sternwirtshaus ist weit über die Grenzen unseres Landes hinaus bekannt als vorzügliche Gaststätte sowie wegen seines altertümlichen Baues u. der herrlichen Freskenmalereien. Es hat aber auch eine lange und interessante Geschichte. Seine Lage in der Mitte des Dorfes an etwas erhöhter Stelle lässt erkennen, daß dieses Haus zu den ersten und ältesten des Dorfes gehört. Diese ältesten Häuser in Oetz und Sautens wurden nach der mündlichen Überlieferung des Volkes noch von den Heiden erbaut.

Wie lange ist es her, daß es hier noch Heiden gab? Die Geschichtsforscher nehmen an, daß die Christianisierung der Bevölkerung Nordtirols zur Zeit Karls d. Gr. – 786 bis 814 -, u. seiner Zeitgenossen des bayrischen Herzogs Tassilo, der in Tirol 2 Klöster gründete, ihren Abschluß gefunden hat. Wir dürfen annehmen, daß um jene Zeit unsere Gegend schon besiedelt war. Prof. Dr. Stolz schreibt in dem Aufsatz über das Ötztal im Juliheft „Unser Blatt“ 1932: Wenn auch die Dörfer Oetz u. andere im Oetztale in der Schenkungsurkunde Herzog Heinrich des Löwen 1166 erstmals schriftlich erwähnt werden, so dürfen wir nicht annehmen, daß diese Siedlungen erst damals gegründet wurden. Ihre Anfänge liegen wohl noch einige Jahrhunderte weiter zurück“.
Das Sternhaus gehörte zum großen Keilhofe, der dem adeligen Damenstift der Benediktinerinnen in Frauenwörth in Chiemsee mit Grundrechten unterworfen war. Auch dies deutet auf ein hohes Alter des Hauses hin, denn das genannte Stift, vom Herzog Tassilo 782 gegründet, kann seine Besitzungen im Oetztale bis zu Anfang des 13. Jhdt. nachweisen. Aber Prof. Strolz glaubt, es habe dieselben schon von den bayrischen Stammesherzogen im 8. Jhdt. erhalten.
Eine sichere Nachricht erhalten wir freilich erst im Jahre 1573 durch eine Inschrift am Hause selbst, welche lautet: „Christian Rott gewester Gerichts Anwalt auch Gastgeb alda sambt seiner Ehefrawen Margretha Leeherin dazumal an diesem Haus vil veranndert und gebaut hat Anno 1573 …

Der Gasthof in Ötz - urig und gemütlich